Lymphdrainage - IRS Gesundheitszentrum GmbH

 IRS
 Gesundheits
 Zentrum
Direkt zum Seiteninhalt
Die  Manuelle Lymphdrainage dient vor allem als  Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm  und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder  Operationen entstehen können.

Durch verschiedene Grifftechniken soll das Lymphsystem aktiviert  werden, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße, genauer der  Lymphangione, verbessert wird. Der Therapeut erzeugt durch die Griffe  mit ihrem wechselnden Druck einen Reiz für das Gewebe. Die glatten  (unwillkürlichen) Muskelzellen der Lymphangione beantworten diesen Reiz  mit erhöhter Pumpfrequenz. Einer oftmaligen Wiederholung der Griffe  folgt eine erhöhte Durchflussrate.

Weitere Wirkungen neben der entödematisierenden sind die  sympathikolytische (Patienten werden ruhig, Anregung des  Magen-Darm-Traktes), die schmerzlindernde und die tonussenkende Wirkung  auf die Skelettmuskulatur. Außerdem kann der Therapeut eiweißreiche  Ödemflüssigkeit durch das oberflächliche Lymphgefäßsystem, das den  Körper wie ein Netz überzieht, über die sogenannten Wasserscheiden von  einem gestauten Körperareal in ein gesundes Areal verschieben. Die  Manuelle Lymphdrainage bewirkt dabei keine Mehrdurchblutung wie in der  klassischen Massage.
Letzte Aktualisierung: 12.04.2021
IRS Gesundheitszentrum GmbH ©
Zurück zum Seiteninhalt